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Montag, 17. März 2008

KOPIE von "Alles im Lot"

(Weil Hr. Minini zwar reagierte, aber nicht antwortete)


Das ADU - Zeichen soll Aufmerksamkeit erwecken und Sinne schärfen!

( VIEL IST AUCH IM "TRANSPARENTEN" - in den Freiflächen verborgen - UNTERSETZT ODER ZUMINDEST VERLINKT ... einfach mit

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Hier entsteht die Seite "u. a. 'Alles im Lot' (Titel von CD "Geld) und mehr".

Es ist gleichzeitig die Vorabdruck-Seite eines Vorwortes von ... "SOWAS "(Ross & Reiter ...): als Teil
von
AuszugZu WAS sich Menschen HERGEBEN!

(Wir wollen die Nötigung/"Beschneidung" unseres Lebens anhalten und einen Raum schaffen für den Ausdruck unserer Ängste, unserer Wut + unserer eigenen Vorstellungen von einem würdigen Leben, so verstehe ich unsere ZEITERFORDERNISSE, wie Humanismus. - Siehe oben und unter - guck mal) Mit solidarischem Gruß:

Werner G. Gaede alias wega



ANMERKUNGEN --- Texte --- ZUSÄTZE
ANMERKUNGEN

ver.di Wirtschaftspolitik
ver.di Wirtschaftspolitik behandelt ausführlich und allgemein verständlich zentrale Themen der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Der Bereich Wirtschaftspolitik beschäftigt sich fachbereichsübergreifend mit Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung und Wirtschaftspolitik, der Verteilungspolitik, der Beschäftigungspolitik, der Finanz- und Steuerpolitik, der europäischen Wirtschaftspolitik sowie mit ausgewählten Branchen und ökonomischen Aspekten der Sozialpolitik.
www.wipo.verdi.de


Zu den A B C-Komplementär-en und einer

A B C-Auswahl



Zum Gästebuch in Mehrfach-Nutzung!
Gemütlich darf's nicht werden!

"außerordentlich"

Das ADU - Zeichen soll Aufmerksamkeit erwecken

und Sinne schärfen!

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"GELD"-
und andere Texte
ZUSÄTZE Zu Gaede's AT - dem GAEDE-AT:

... für Demokratie & Rechtsstaatlichkeit in Deutschland

PRO UND KONTRA … ggf. KLARTEXT… HILFE … , …

Sozialpolitik-Aktuell
Sozialpolitik-Aktuell liefert umfassende und aktuelle Informationen über alle Themen der Sozialpolitik: Sozialstaat und Sozialpolitik, Einkommensverteilung, Armut, Soziale Sicherung, Sozialversicherung, Sozialhilfe, Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit, Arbeitsförderung, Arbeitsbedingungen, Arbeit und Gesundheit, Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Pflege, Familie und Familienpolitik, Alter, Alterssicherung, Rentenversicherung, Soziale Dienste und Sozialwesen, Ökonomische Rahmenbedingungen, Finanzierung.
www.sozialpolitik-aktuell.de




Nachdenkseiten Seiten: 1 2 3 ... 199»

... ungewöhnliche Zeiten erfordern auch den Mut zu unkonventionellen Lösungen. ...

Aum


Werner G. Gaede "schießt den Vogel ab"!


Erinnerung an einen Termin

Hallo kurz-und-knapp,

Sie haben folgenden Termin in Ihrem freenetMail Kalender eingetragen:

Termin: Siehe 28.! ... wegen "Nachwäsche" (Nw) am 31.12.2007
Am: 31.12.2007 05:00 bis 31.12.2007 10:00
Ort: Magdeburg

Ihre Notizen: (Nw) ...zurück- verfolgen bis 14. bzw. 05.12. (Hr. Mrohs) aus 2006

Diese Empfänger wurden für Sie per E-Mail über den Termin informiert:

Fünf Jahre Agenda 2010: Erfolgreicher Klassenkampf von oben

Attac fordert solidarisches Sozial- und Steuersystem

Die Agenda 2010 ist nach Ansicht des globalisierungskritischen
Netzwerkes Attac in der Tat ein Erfolgsmodell - für eine Politik der
Umverteilung von unten nach oben. “Die Minderheit der Vermögens-
Aktien- und Kapitalbesitzer profitiert, breite Bevölkerungsschichten
verarmen zunehmend”, sagte Karin Diehl von der bundesweiten Attac-AG
Soziale Sicherungssysteme. Statt die Folgen der neoliberalen
Globalisierung für die Mehrheit der Menschen abzumildern, seien sie
mit der Agenda noch bewusst verstärkt worden.
Die Agenda 2010 bedeute Lohnkürzungen, unsichere Arbeitsplätze,
schlechtere medizinische Versorgung für Kassenpatienten,
Rentenkürzungen und längere Lebensarbeitszeit, kürzeren Bezug von
Arbeitslosengeld I sowie ein Leben unterhalb des Existenzminimums,
Zwangsarbeit und Schikanen für Hartz-IV-Empfänger. “Die Folgen sind
verheerend - für die einzelnen Menschen und für die ganze
Gesellschaft”, sagte Karin Diehl. So ist die Mittelschicht in
Deutschland in den vergangenen Jahren dramatisch geschrumpft, und ein
Viertel der Bevölkerung gehört inzwischen der unteren Schicht an, wie
eine Anfang März veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung belegt. Drastisch zugenommen hat auch die
Kinderarmut: Inzwischen gelten 2,5 Millionen Kinder in Deutschland als
arm.
Diese Entwicklung ist laut Attac das Ergebnis neoliberaler Politik,
die den Globalisierungsverlierern Lohnverzicht, Sozialkürzungen und
eine höhere Mehrwertsteuer zumutet, während sie die Gewinner durch
Steuersenkungen für Unternehmen und Erben systematisch aus der
Verantwortung entlässt und auch dann noch fast tatenlos zuschaut, wenn
sich die Reichen durch Steuerhinterziehung aus ihrer ohnehin
gesunkenen Verantwortung stehlen. “Das ist Klassenkampf von oben”,
stellte Pedram Shahyar vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest.
Attac fordert einen sofortiges Umsteuern der menschenverachtenden
Agenda-Politik und die Abschaffung von Hartz IV. Die
Globalisierungskritiker engagieren sich unter anderem für ein
ausreichendes Mindesteinkommen für alle Menschen, eine solidarische
Einfachsteuer auf Einkommen und Vermögen sowie eine solidarische
Bürgerkrankenversicherung für alle. Zudem hat Attac kürzlich einen
“Aktionsplan zur Schließung von Steueroasen” vorgelegt.

Attac fordert solidarisches Sozial- und Steuersystem


P. S.:

Vor dem Einjährigen des teilweise “Neuen Blog’s”!

tiefsinnig?!

 Das ist ein Tipp 
für Eine-n,
der nachdenkliche
Musik mag:
GELD nicht nur als GELD ansehen!

2005 Was mich seit über 2 Jahren u. a. beschäftigt!



«Ein Ehrenamt ist nicht immer ein Pluspunkt»

!AKUT! u n d »Man braucht Rückgrat« zusammengeführt!

Die Pause kommt falsch an!

2008

Wahlkampf- und ABC-Inhalte

OB-Wahlkampfrahmenbedingungen:

Was bei einer Wahl ... wäre: ...!



Gaede, W. bedeutet: « [1] [2] »

Können sich Journalisten einer Lokalredaktion das leisten!?

Gratuliere zum Mut für die Kandidatur! « [1] [2] [3] [4] [5] ... [9] »


Gaede`s humanes Glanzlicht, was auf ganz Deutschland fallen kann + soll !

  • Das NachDenkSeiten-Buch
    Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie viele Dinge anders sehen

Xing

Ihr XING-Profil als internationale Visitenkarte

  • Präsenz in einer aktiven Business-Community
  • CV und Fachwissen auf der Online-Visitenkarte
  • Sie entscheiden, wie Sie gefunden werden
  • Vollständige Kontrolle über Ihre Daten

Jobs, Stellenangebote und Headhunter für Spitzenkräfte


Der Karrieredienst für Deutschlands beste Köpfe

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_______________________________________ Zu anderen Ergebnissen: ____
Alles im Lot

Du bist getürmt mit dem Kerl aus dem Tennisverein.
Und jetzt hab ich das Bett für mich ganz allein.
Mir ist egal, wo ihr steckt, du und dieser Idiot.
Ich hab alles im Griff, es ist alles im Lot.
Auch dein Brief war ein Witz, ich hab ihn gleich zerrissen.
Denn ich weiß, du willst nur an mein schlechtes Gewissen.
Doch jetzt saufe ich Bier und ich rauche im Bett,
jetzt stink ich nach Knoblauch und ich fresse mich fett.
Alles im Lot, es ist alles im Lot.
Alles im Lot, es ist alles im Lot.
Endlich bin ich dich los und ich faß kaum mein Glück.
Jetzt quält er sich mit dir, dieses blöde Stück.
Sag, was findest du an dem, diesem halben Hahn,
und was kann der denn schon, was ich nicht kann.
Und überhaupt, glaub bloß nicht, ich würd mich unheimlich quälen.
Weiß bloß nicht, was soll ich meinen Kumpels erzählen.
Ja, ich blüh richtig auf jeden Tag ohne dich
Und sitze so da und spiel Mensch ärger dich nicht.
Alles im Lot, es ist alles im Lot.
Alles im Lot, es ist alles im Lot.
Deine Fotos, die habe ich dem Hund gegeben.
Und was sonst noch von dir rumlag, hab ich verbrannt.
Bild dir bloß nicht ein, du könntest mich erregen.
Ich bin total relaxt und völlig entspannt.
Alles im Lot, es ist alles im Lot.
Alles im Lot, es ist alles im Lot.

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Cool

Du weißt genau, wies geht.
Du machst es allen vor.
Du hast den Bogen raus.
Du bist Cool.
Du bist bewundernswert.
Du bist so abrefahrn.
Du hörst dir gerne zu.
Du bist Cool.
Cool, so Cool.
Du bist so Cool.
Du bist ein Arsch.
Du bist der Retter, den wir brauchen.
Du bist die Weisheit in Person.
Du gibst ne Runde aus.
Du bist Cool.
Dein Aftershave erwürgt mich.
Dein Standpunkt fasziniert.
Du mischst dich gerne ein.
Du bist Cool.
Cool, so Cool.
Du bist Cool.
Du bist ein Arsch.
Cool, so Cool.
Du bist Cool.
Du bist ein Arsch.

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Alles im Lot, Cool ... Gerade jetzt u. a. aus der CD
'Geld'



= GELD

Der Stoff zum Überleben, aus dem die Träume sind. GELD.
Es jagt dich wie ein Alptraum, wenn es dich befällt. GELD.
Es dröhnt dir in den Ohren, wälzt sich im Gehirn,
brennt dir auf den Lippen, steht dir auf der Stirn. GELD.
Es macht dich hart im Nehmen, stur und abgeklärt. GELD.
Bist immer in Bewegung, damit es sich vermehrt. GELD.
Es schafft dir viele Freunde, die dir die Treue schwörn.
Doch wenn du richtig hinhörst, dann kannst du es hörn: GELD.
GELD macht süchtig, GELD macht frei.
GELD macht seelig, GELD macht high.
GELD macht mächtig, GELD macht stolz.
GELD schafft Neid, na und- was solls.
Egal, was man fürn Depp ist, es macht autoritär. GELD.
Man hat etwas zu sagen, man ist nicht irgendwer.
Verfehlt nie seine Wirkung, besticht durch seine Art,
ist immer gern gesehen, bleibt selten uns erspart.
GELD macht willig, GELD macht Mut.
GELD macht billig, GELD tut gut.
GELD macht wichtig, GELD macht Gier.
Gepriesen sei dies Stück Papier.
Die dämlichste Erfindung, der Weisheit größter Coup.
Alles tanzt nach einer Pfeife, nur der Mond schaut zu.
GELD macht blöde, GELDklopft weich.
GELD wäscht sauber, GELD wäscht weiß.
GELD macht Helden, GELD macht GELD.
Ja, wer regiert die ganze Welt? GELD.

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Gerade jetzt

Hast meine Welt verdreht,
hast mich wiederbelebt.
Hast die Sümpfe in mir
Wieder trockengelegt.
Beschenkst mich mit Wärme,
überspülst mich mit Glück,
will nie mehr allein sein,
las mich nie zurück.
Hast meine Seele geheilt
Von all dem vorher.
Mit jeder Sekunde,
will ich dich mehr.
Reißt mich in die Strömung,
erfüllst mich mit dir,
ich will dich nie missen,
schließ dich ein in mir.
Gerade jetzt,
will ich dich so sehr.
Gerade jetzt,
mehr noch als vorher.
Trotz all dieser Zeit,
ist es heut noch viel schlimmer,
will ich dich gerade jetzt,
und vielleicht für immer.
Du hast mich bekehrt,
mich völlig besetzt.
Du bist meine Droge,
mein Drahtseil, mein Netz.
Reiß mich in die Tiefe,
versenk mich in Glut,
geh mir unter die Haut,
jag mir durchs Blut.
Gerade jetzt,
will ich dich so sehr.
Gerade jetzt,
mehr noch als vorher.
Trotz all dieser Zeit,
ist es heut noch viel Schlimmer,
will ich dich gerade jetzt,
und vielleicht für immer.

-------------------------
"Aum" (siehe unter ANMERKUNGEN), linke Spalte), also “Aktionsradius und mehr” bedeutet - nach meiner Klage vor dem Sozialgericht per 03./04.12. (über Dritte) nunmehr:

1.

a) Dass die - hier das zwischengeschaltete Erfüllungsgehilfen Call-Center (… nach runden 100 Telefonate, die genau vor einem Jahr auf meine Kosten vollbracht waren … ) jüngst vor einer Zeitspanne von gut einer Woche, begonnen mit dem 1. Arbeitstag 2008, zutage brachten, dass sich auch [b und c)] dort nichts änderte am “Abwimmelnden Charakter” und einem unzumutbaren, weil schablonenhaften Gebaren, was nur täuscht bzw. täuschen, wenn nicht gar provozieren soll. Stichwort: Untätigkeit!

b) … Dass ebenso, immer offenkundiger wird, dass die ARGE ein personelles Problem hat, den eine Frau Triebel, einen Herr Heß (kürzlich wieder), eine Frau Czura als Vertreterin der Vorgesetzten Gilde, eine Frau Noack und derzeit nicht namentlich von Frau Freiboth als Abteilungsleiterin zu benennende zuständige Bearbeiterin, machen deutlich, dass die 24 KollegInnen, die bereits mit mir zu tun hatten, nicht verhindern konnten, dass mir zustehende Gelder zu denkbar ungünstigen Zeiträume vorenthalten worden sind.

Ich beklage permanente Willkür!

(siehe nachfolgend, wo Definition verwendet ist, um Eindeutigkeiten zu erzielen. Zur Permanenz negativster Art - siehe nach Literatur-Verzeichnis / Quellen. …)

In einem Satz:

Ich will nicht weiter juristisch eine ins Belieben des Rechtssubjektes gestellte Ausgestaltung eines Rechtsgeschäftes ausgesetzt sein!

  • Immanuel Kant: Die drei Kritiken (Werkauswahl). Kröner, Stuttgart 1975, S. 387 ff. ISBN 3-520-10411-3
  • Hans Kelsen: Was ist juristischer Positivismus?, in: JZ 1965, S. 465 ff.
  • Robert Alexy: Begriff und Geltung des Rechts. Karl Alber Verlag, Freiburg 1992
  • Gustav Radbruch: Rechtsphilosophie, Studienausgabe, herausgegeben von Ralf Dreier und Stanley L. Paulson. C. F. Müller, 2. Aufl., Heidelberg 2003
  • Norbert Hoerster: Was ist Recht, Grundfragen der Rechtsphilosophie. Verlag C.H. Beck, München 2006
  • Robert Deinhammer: Recht, Moral, Geltung. Das Problem der Rechtsgeltung im Spannungsfeld von rechtsphilosophischer Theoriebildung, Ethik und Menschenrechtsdiskurs, Salzburg 2005 (Diss. iur.).

Die Permanenz (Gegenteil: Impermanenz) bezeichnet Dauerhaftigkeit, dass etwas dauerhaft in seinem Zustand verharrt und diesen nicht ändert.

Merke:

Genau das (aktuellstes Bsp. kommt) liegt vor - allzu oft - und wirft die Frage auf: WER IST FÜR WEM DA?

Mir geht es - nach wie vor - nicht darum, vorrangig anzuprangern, sondern zu qualifizieren!

Was mehr als nötig ist - bis hin in den zwischen- menschlichen Bereich, der bei Frau Freiboth, wie beim Herr Mrohs, zu lange nicht mehr gegeben sein kann

- missbrauchten sie doch ihre Funktionen, wie neuerdings die Leiterin des eingangs erwähnte Call-Centers - dauerhafte Klärungen herbei zu führen!

_______________________

(in Arbeit) ob Aufrufe ob Besucher * 100tausendfach solche Werte sind für uns Verpflichtung.

Helfen Sie uns zu helfen!

Allein was dabei 2007
erzielt worden ist oder ab 2008 in die Vorauswahl (z. B.) kam, hat “Tiefe“!

Das Gegenteil, weil nicht fortschrittlich, sondern egoistisch, ist hier der Fall. …

______________________

Netzwerk Recherche
Der Verein Netzwerk Recherche soll eine Lobby für den in Deutschland vernachlässigten investigativen Journalismus sein. Er vertritt die Interessen jener Kollegen, die oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern intensive Recherche durchsetzen wollen.
www.netzwerkrecherche.de

Fond für Magdeburg

(Individualhilfe)

von

Werner G. Gaede










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Aktuelle Beiträge

Aus dem ARCOR(vodafone)-Ticker:
24-Stunden-Newsticker Die letzten Nachrichten: 11:23...
wega - 29. Aug, 13:13
Wie die Zeit vergeht:
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wega - 13. Jun, 12:14
Allerlei, aber nicht...
Da der "Lohn" nicht zum Leben reicht , wollte ich...
wega - 2. Feb, 08:51
Habe ich gelöscht
... war zu schmudelig!
wega - 21. Sep, 07:59
Habe ich gelöscht
... war zu schmudelig!
wega - 21. Sep, 07:57

Links

Wiederholung des Vorwortes

Angesichts der traumatischen kollektiven Erfahrungen von Krieg, Rassismus, Verfolgung und Migration, die zur Geschichte des 20. Jahrhunderts in den verschiedenen Regionen der Welt gehören, drängt sich eine zentrale faoFrage auf. Wie nahmen diese extremen Erfahrungen literarische oder andere Gestalt an:

Ein großer Teil der Erfahrungen sind in der Literatur des 20. Jahrhunderts und auch gegenwärtig entstehender "Literatur" nachvollziehbar. Doch zumeist konserviert!ist. fao will von diesen Erfahrungen, die auf offenkundige oder in untergründige Weise gezeichnet sind, aufbauen. fao- und andere Literatur hat unter dem Druck derartiger Erfahrungen z.T. drastische Veränderungen erfahren.
Gerade in der von Fragmentarik (Passagen Kreuz– und Quergänge durch die Moderne) und faoVirtualität gekennzeichneten spätmodernen Zeit werden Orientierungsdefizite sichtbar, werden Sehnsüchte nach alten und neuen Integrationsformen und Sinndeutungsmustern wach.

Durch fao haben hier soziale Erfahrungen ihren Platz, den sie entweder direkt, auf der semantischen Ebene erkennbar, oder indirekt, in den textuellen Tiefenstrukturen verborgen, markieren. In unserer faoHerangehensweise sehen wir uns auch durch die faoTatsache bestärkt, daß besonders in Weltregionen mit akuter Problemlage keineswegs auf eine aus sozialer Referenz gespeiste Sinngebung verzichtet wird, ja verzichtet werden kann.
Wenn wir von der faoÜberzeugung unvermeidlichen und unleugbaren gesellschaftlichen Gehalts faoWerke ausgehen, so soll dessen Nachweis nicht im Oberflächenbereich des Stofflichen steckenbleiben, sondern die “Form als Ort des gesellschaftlichen Gehalts” ( Theodor W. Adorno /-Preis ) begreifen und herausstellen; durch Tiefen-Analyse des sprachlichen Gebildes (Struktur, Verschiedenheit der Diskurstypen, stilistische Mittel, (fao)Assoziationen, Intertextuelles) soll den Möglichkeiten oder auch den Grenzen - möglichst nicht nur beider literarischer Gestaltung von gravierenden sozialen Erfahrungen – besonders auch in ihren Veränderungen und Wandlungen – nachgegangen werden.
Gegenstand der einzelnen Beiträge sind unterschiedliche faoGenres (oder bei manch` einem User bzw. Autor (fao)FREIWERKE) unter Einbeziehung auch nichteuropäischer Aspekte oder jeglicher Erfahrungen und Meinung. Die Paradoxie der Werke, “Zeichen für die Geschichte und zugleich Widerstand gegen sie” ( Roland Barthes ) zu sein, wird so in ihrer vollen Spannweite ausgemessen. HOFFENTLICH. fao

Mein Lesestoff

Gesehene Filme

Musikliste

Ausgesuchtes:

Voll frontal Voll frontal, (Full Frontal) USA 2002. R: Steven Soderbergh, B: Coleman Hough, K: Peter Andrews, Schn: Sarah Flack, Pr: Scott Kramer, Gregory Jacobs, D: David Duchovny, Nicky Katt, Catherine Keener, Mary McCormack, David Hyde Pierce, Julia Roberts, Blaire Underwood.
Buena Vista, 3 Juli 2003

Ausgeschält

Wenn man eine Zwiebel wieder und wieder enthäutet, weil man ihr an Kern will, hat man zum Schluss wahrscheinlich ein bisschen geheult, sich vielleicht in den Finger geschnitten, doch übrig behalten tut man nichts - die Zwiebel ist der Zwiebel Kern. Hollywoods Klassenprimus Steven Soderbergh hat mit 'Voll Frontal' einen Film im Film im Film vor laufender Kamera geschält, und am Ende steht auch er mit leeren Händen da. Um aber die Küchenmetapher weiter zu bemühen: Dem Enthäuten schaut man gerne zu.

Im Innersten der Soderberghschen Zwiebel steht dem weißen Helden eines Copthrillers ein schwarzer Buddy zur Seite. Der jedoch entpuppt sich in der nächsten Schicht als elegant-arroganter Hauptdarsteller der Edelromanze 'Rendezvous' (Kamera: Sven Jürgensen, steht im Vorspann). Er verliebt sich in eine Journalistin, die ihn für ein Branchenhochglanzblatt promiinterviewt. Um diese Ebene schlingt sich die nächste, ein Tag nämlich im Leben diverser Hollywoodzulieferanten und -schmarotzer, die auf der abendlichen Geburtstagsparty eines Produzenten aufeinandertreffen. Dieser Erzählrahmen, von Soderbergh formal durch die Verwendung digitaler Aufnahmetechnik vom Rest abgesetzt, wird seinerseits entblößt als ein Film unter den anderen, die wir zu sehen bekommen. Prinzipiell könnte sich das Verfahren endlos so fortsetzen.

Blanke Selbstbezüglichkeit beißt sich autistisch in den Schwanz. Soderbergh weiß das und perforiert sein Unternehmen daher mit Nadelstichen in die wirkliche Welt. In diesem Fall heißt das - Obacht! - die Welt Hollywoods. Mehr als durch seinen Ladiesman-Machismo beeindruckt etwa der schöne Schauspieler die schöne Journalistin in 'Rendezvous' durch einen katzenfüßigen Rapp auf's kaum verhohlene Ressentiment der liberalen Traumfabrik gegen schwarz-weiße Leinwandküsse. Den Liebesakt zwischen eben jenem schwarzen Schauspieler-Darsteller und einer weißen Human Ressources-Managerin abstrahiert Soderbergh auf der digitalen 'Real'-Ebene jedoch ebenfalls - zu einem hübschen Farbklecksreigen hinter Milchglasschleiern. Das Tabu wäre durch Konkretion auch nicht zu brechen.

Soderbergh demonstriert diese Einsicht an einigen Fallbeispielen, sie gehören zu den lustigen Momenten des Films. Ob eine Theaterrampensau ein Hitlerstück als Ehedebakel mit Eva inszeniert, ob dem Produzenten unter der Hand der Hotelmasseurin ein Riesenständer wächst, ob der Schoßhund an einer Überdosis Cookies dehydriert, stets knabbern solche Episoden durchkalkuliert und zahnlos an den Verboten, deren Übertretung von vornherein nicht zur Debatte steht. Hollywood kann sich auch als Anti-Hollywood nur selbst klonen. Dem Tabu kommt es gerade so nahe wie frivoler Partytalk. 'Wie lautet denn Ihr Pornoname?' - 'Mein was?' - 'Ihr Pornoname. Sie nehmen ihren zweiten Taufnamen und das Anfangswort der Straße, in der Sie als Kind wohnten.'

Natürlich ist Sehnsucht nach Liebe der Beweggrund hinter allem Geplapper, hinter allem Tun und aller Exzentrik. Und Soderbergh spielt eine Weile mit einer verführerischen und gar nicht blöden Idee. Was wäre, wenn Leinwand- und echte Romanze konvergieren würden? Wenn das abschätzige 'So was gibt's nur im Kino' unser aller Ausrede ist für eigene Feigheit vor dem Glück? Die Masseurin jedenfalls trifft am Flughafenschalter zum ersten Mal ihre Internetbekanntschaft. Er ist zwar nicht der versprochene attraktive Dreißigjährige, sonder etwas älter und rundlicher, aber sie scheint ihn auf Anhieb zu mögen. An dieser Stelle beginnt 'Voll Frontal' dann seine vorerst letzte Pelle abzuziehen - mit der erwähnten enttäuschenden Erkenntnis.

Anton Johannis


A propos Enthäuten:

Mit Klassikern des Filmfilms wie Truffauts 'Die Amerikanische Nacht', Altmans 'The Player' oder Assayas' 'Irma Vep' kann 'Voll Frontal' nicht mithalten, dazu will es Soderbergh gar zu klug angehen, der Film bleibt letztlich blutleer. Amerikanische Kritiker reagieren dennoch, als habe er geradezu ihre persönliche Intelligenz beleidigt durch seine harmlose Herausforderung von Publikum und Darstellern. Letztere mussten auf Chauffeure verzichten und beim Schminken und Ankleiden selbst Hand anlegen, weil ihnen der Regisseur persiflierte Dogma 95 - Regeln in die Vertragsklauseln schrieb.

Hier ein paar Pöbel-Links:

'Steven Soderbergh needs a vacation.'

'Too bad the most positive word I can come up with to describe the end product is that all-purpose term of faint praise: interesting.'

'Every work of art is an uncommitted crime,' Theodor Adorno once wrote. This one is more of a botched misdemeanor.'



Voltaire ist schuld Voltaire ist schuld, (La Faute á Voltaire), F 2000. R+B: Abdel Kechiche, K: Dominique Brenguier & Marie-Emmanuelle Spencer, Ton: Joel Riant & Ludovic Henault, Schnitt: Tina Baz Legal & Annick Baly, P: Jean-Francois Lepetit, D: Elodie Bouchez, Sami Bouajila, Aure Atika, Bruno Lochet, Olivier Loustau, Virginie Darmon, u.a.
Koolfilm, 4. April 2002

Arbeiten gegen die Ohnmacht

"Es gibt keine illegalen Einwanderer. Es gibt nur Männer, Frauen, Menschen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben, die zu diesem Zweck ein Grundrecht in Anspruch nehmen: das Recht auf Bewegungsfreiheit. Ich wollte die Reise eines solchen Mannes mitmachen und dabei nicht das womöglich Sensationelle, sondern seinen Alltag zeigen." Der so spricht, ist selbst Sohn maghrebinischer Einwanderer in Frankreich - und der Regisseur von "Voltaire ist schuld".

Abdel Kechiches Debütfilm aus dem Jahr 2000 ist Teil einer kleinen Trendwende im so genannten Cinema Beur: Viele der in Frankreich geborenen Regisseure, deren Eltern oder Großeltern aus dem Maghreb kamen, stellen nicht mehr die Konflikte der schon länger im Lande Lebenden ins Zentrum ihrer Filme. Immer mehr von ihnen zeigen die Probleme und Selbstbehauptungsstrategien der Sans Papier, die, weit entfernt vom Besitz der französischen Staatsbürgerschaft, nicht einmal elementare Rechte im Land von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit einfordern können.

Das Cinema Beur hat ein Stück seines Hangs zur sogenannten Authentizität abgestreift. Kechiche verzichtet auf ruppige Kameraführung und entscheidet sich gegen die Besetzung mit Laiendarstellern. "Voltaire ist schuld" ist ein klassischer Schauspielerfilm. Hervorragend geführt und durch die Kamera unaufdringlich, aber sorgfältig beobachtet, treibt nicht nur Sami Bouajila die Hauptfigur Jallel zu beeindruckender Differenziertheit. Auch Aure Atika als Nassera, die Frau, die Jallel durch Heirat zu einem einigermaßen gesicherten Aufenthalt verhelfen könnte, und Elodie Bouchez als suizidgefährdetes Mädchen, dass dennoch von einem ungebrochenem Willen zum Glück geprägt ist, geben eine großartige Vorstellung.

Der Tunesier Jallel steht, auch wenn er sich bei seiner Einreise als Algerier ausgibt, an Unschuld und Arglosigkeit Voltaires Candide in nichts nach. Der Schweigsame landet in einem lärmenden Männerwohnheim, in dem nicht etwa ausschließlich Asylsuchende, sondern allerlei Obdachlose untergebracht sind. Kechiche gibt dem Zusammenhalt der Marginalisierten großen Raum, ohne ihn zu romantisieren: Auch hier gibt es rassistische Anfeindungen.

Die wirkliche Gefahr allerdings droht außerhalb des Wohnheims. Als Obst- und Gemüseverkäufer auf Pariser Metrobahnhöfen sieht sich Jallel ständiger Verfolgung durch die Polizei ausgesetzt. Als er, von Nassera vor dem Standesamt im Stich gelassen, schwer depressiv wird, leiht ihm ein französcher Freund seine Krankenkassenkarte. Im Schutz des nächsten Einschlussmilieus, eines Sanatorium für psyhisch Kranke, lernt er die selbstmordgefährdete Lucie kennen. Abermals lässt Kechiche ein paar von der Gesellschaft auf unterschiedliche Weise Ausgesonderte zusammenfinden. In den Konflikten, die sich gleichwohl ergeben zwischen ihm und Lucie, wird sich Jallel aus seiner Passivität und Duldsamkeit befreien.

Wie "die Schicksale von irregulären Fremden und anderen Ausgeschlossenen sich ähneln, seien es nun Arme, Kranke oder Schwache", habe er zeigen wollen, sagt Kechiche. "Das ist der Ausschluss aus der Gesellschaft, von dem ich rede." Doch sein Film zeugt viel eher von einem selbstverständlichen Einschluss, von einer Integration, wenn man so will. Einer Integration, die sich allerdings lediglich auf die Arbeitsleistung der angeblich Ausgeschlossenen bezieht. Denn ob Jallel Obst und Gemüse aus ein, zwei Kisten zu Schleuderpreisen verkauft, oder zusammen mit Lucie im Pariser Nachleben billige Blumen an den Mann bringt: Die eingeborenen Franzosen nehmen es dankbar an. Der einzige wirkliche Ausschluss ist die Abschiebung. Und der droht vor allem den Sans Papier.

Christiane Müller-Lobeck



Von Mann zu Mann (Get Real)
UK, ist der IMDB unbekannt...

Es gibt viele Worte für viele Sachen, und viele können vieles heißen. GET REAL heißt ein neuer britischer Film. GET REAL, das ist ganz eindeutig Zeitgeist-Phraseologie, so könnte auch eine Zeitschrift heißen oder ein Bausparvertrag. Tatsächlich gibt es eine deutsche Multimedia-Agentur, die diesen Slogan zu ihrem Claim gemacht hat. Werde wirklich. Der Film heißt im deutschen Verleih aber nicht einfach so, sondern: "Von Mann zu Mann", und damit ist ein wenig klarer, worum es geht: um Homosexualität und über das Problem des Coming Out.

Dieses spielt sich ja mit Vorliebe in der Provinz ab und in der Pubertät. Keine guten Voraussetzungen, sollte man denken. Das sympathische an GET REAL ist aber, daß der Hauptdarsteller Steven Carter so gar nicht das Klischee des Betroffenen erfüllt, sondern trotz seiner Sechzehn damit lockerer umgehen kann als mancher in seiner Umgebung. Gespielt wird er von Ben Silverstone, der dem Knaben erstaunliche Souveränität und gewitztes Auftreten verleiht. Das Klischee des schwulen Opfers und Coming Out-Seelenkrüppels ist aber auch das einzige, das der Debütfilm von Simon Shore ausläßt. Denn die halbwegs flotte, halbwegs anrührende Geschichte spielt im Teenagermilieu mit Klassenintrigen, Sportveranstaltungen, Schuldiscoschwof und anderen Gemeinheiten.

Nichtssagend wie der Titel war der Film für mich, der ich mit zwei anderen (im großen Saal etwas verlorenen) Interessenten in der Pressevorführung im Abaton saß, zu einer Jahreszeit, wo man sich noch für dessen Klimaanlage interessierte und nicht für die Heizung. Ich bin also nach der Halbzeit rausgegangen, denke aber im nachhinein, daß man auf diesen netten, harmlosen, versöhnlichen Film durchaus aufmerksam machen kann: zumindest diejenigen, die sich fürs Genre interessieren (Teeniekomödie mit ernstem Hintergrund oder Coming Out Film im Teeniemilieu).

Jakob Hesler



Vertical       Limit Vertical Limit, USA 2000, 120 Min. R+P: Martin Campbell, K: David Tattersall (BSC), B+P: Robert King, B: Terry Hayes, P: Marcia Nasatir, Lloyd Phillips, M: James Newton Howard, Chris O’Donnell, S: Thom Noble, SFX: Neil Corbould, Visual FX: Kent Houston, D: Robin Tunney, Bill Paxton, Izabella Scorupco, Scott Glenn.
Columbia TriStar, 25.01.2001

American Infinity

Halt dich fest, steht auf dem Plakat und impliziert: Kino als Achterbahn. Klar ist es mit festhalten allein nicht getan, sonst könnte das ja jeder: den schwierigsten Berg der Welt bezwingen. Und also auch klar: nicht der Zuschauer bezwingt den Berg, sondern bestenfalls die Figuren einer Geschichte. Und das nicht durchs Festhalten, sondern, wie uns die unübersehbare Klammer des Films nahebringt, durchs Loslassen, oder genauer durchs Loslassenkönnen.

Der Film beginnt und endet mit jener klassischen Unglücksituation, in der zu viele Menschen am selben Seil zu hängen kommen: es muss ein Opfer gebracht werden, damit die Wenigeren, die das Seil halten kann, überleben. Dieses Thema zieht sich dann durch den Film wie ein rotes Drahtseil. Dass nicht das verbissene Festhalten um jeden Preis zum Ziel führt, sondern dass verantwortungsvolles Entscheiden die oberste Maxime des Bergsteigers sein muss. Nachdem diese Prämisse mit den ersten Bildern bereits zart angedeutet wurde, ist es dann schwer zu übersehen, dass die Expedition des Milliardärs Elliott Vaughn (Bill Praxton) gegen diese güldene Regel verstoßen wird. Der Milliardär hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Besteigung des K2 genau an jenem Tag X zu erzwingen, wenn die Route seiner neuen Fluglinie, die über den Gipfel des K2 führt, erstmals beflogen wird. Als Promotion-Aktion. Das erzählt er auch jedem gerne, der es hören will.

Und wie ein amerikanischer Milliardär an und für sich böse ist, so ist es auch dieser: Ungeduld, Rücksichtslosigkeit und Größenwahn werden bald an ihm erkennbar. Der Berg ist tödlich, der Topos heißt Hybris. Alle wissen es, keiner stoppt sie. Bis es zu spät ist. Da liegen sie dann, lebendig begraben in der Gletscherspalte. Der Milliardär, sein Bergführer Tom McLaren und seine Bergführerin Annie Garrett (Robin Tunney). Und jetzt? Keiner will losziehen, sie zu retten, weil zu gefährlich: das Unwetter tobt noch immer über dem Berg. Keiner ausser Peter (Chris O'Donnell). Klar, er ist Annies Bruder. Klar ist aber auch: 48 Stunden sind jetzt das Limit. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Als der Lagerleiter mit dem Scheckheft winkt - eine halbe Million für jeden, der mitgeht - finden sich doch noch vier weitere Rettungswillige. Und schließlich kann Peter den anfangs ablehnenden Montgomery Wicks noch für die Aktion gewinnen; eine Clint Eastwood-Figur, die schon seit Jahren am Berg lebt, immer noch auf der Suche nach seiner bei einer Expedition ums Leben gekommenen Frau. Und keiner kennt den Berg wie er. Punkt, Punkt, Punkt.

Dass es ab dem Zeitpunkt, wenn der Suchtrupp aufbricht, erst richtig spannend wird, versteht sich von selbst. Dass der Film aber letztlich mehr ist, als bloß ein mit amerikanischen Klischees von Größenwahn, Schuldgefühl und Psychologie angefülltes Bergsteigerdrama, dürfte vor allem dem britischen Kameramann David Tattersall und der Drehbuchmitarbeit von Terry Hayes zu verdanken sein. Einige Situationen und die Perfektion der ineinandergreifenden Handlungsstränge erinnern in ihrer existentiellen Intensität an den Thriller Dead Calm, dessen Drehbuch Hayes geschrieben hatte. Zudem lebt der Film durchgehend von den unaufdringlichen, fast sachlichen Kameraperspektiven, von Bildern, in deren naheliegenden, ruhigen Rahmen die Schocks - die Lawinen, die Wolkenfronten, die Abstürtze - um so überwältigender wirken.

Da wir es aber mit einer großindustriellen Produktion zu tun haben, darf keiner hier Wunder erwarten. Die Konzession steckt in der anfangs erwähnten Klammer, die sowohl Grundhandlung wie auch Grundaussage ist. Am Anfang das Familiendrama: der Sohn soll den Vater vom Seil trennen, was ihm seine Schwester nicht wird verzeihen können. Am Ende das Familienglück: der Bruder kann seine Schwester retten, weil der erfahrene Expeditionsführer Montgomery Wick sich in eben der gleichen Situation opfert - so wie ihr Vater einst - und sie kann ihrem Bruder verzeihen.

Als Orientierungshinweis: Vertical Limit ist spannendes Actiondrama, von dem man die Geschichte mitnimmt dank der Bilder und dank teils auch des Drehbuchs, das noch mit einigen hier aus gutem Grund nicht erwähnten, hart an der Glaubwürdigkeitsgrenze liegenden Details aufwartet. Jeder Film dieser Kategorie ist bubble gum fantasy. In keiner Kategorie aber wird dieser Film als wichtig einzustufen sein.

A propos:
www.k2software.com/name.htm

Achim Wiegand



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ARTIKEL | 02. Jun 10:41
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Hier e n t s t e h t eine neue Verbund

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Das -> ADU -Zeichen
soll aber n i c h t nur diese Aufmerksamkeit
erzielen und zum Lesen "wirken", weil
verhelfen, sondern vielmehr, als einfach
ausdrückbar:

"Sinne
-> schärfen!" (Es tratt anstelle von


(einem solchen Symbol, was ausdrucksstärker sein mag, aber ADU hat dafür Herzenswärme
und Herzenswünsche ...

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